Umgang mit Rechenschwäche und Dyskalkulie

Kinder und Jugendliche mit Rechenschwäche haben essentielle mathematische Grundlagen nicht verstanden und fehlerhafte Strategien zur Lösung rechnerischer Probleme entwickelt. Um dennoch richtige Ergebnisse zu erzielen, strengen sie sich enorm an und es bedarf einer hohen Gedächtnisleistung. Da ihr gesamtes mathematisches Verständnis auf ihren (nicht optimalen) Methoden beruht, geben sie diese nicht leichtfertig auf. Als Elternteil oder Lehrkraft ist es demnach nicht immer ganz leicht, einen Zugang zu finden um Kindern mit Rechenschwäche helfen zu können.
 
Ziele
 
Sie lernen, wie sie Kindern mit Rechenschwäche neue zielführende Strategien anbieten, sodass diese ihre alten (hinderlichen) Denkweisen Stück für Stück loslassen können und somit zu einem besseren mathematischen Verständnis gelangen. Sehr wichtig sind hierbei auch die entsprechende Motivation und die Arbeit am Selbstbewusstsein des Kindes.

Themenschwerpunkte & Inhalte
 
  • Was ist eine Rechenschwäche/Dyskalkulie?
  • Den Kindern „beim Denken zuschauen“
    • Richtige Ergebnisse bedeuten nicht unbedingt, dass das Kind etwas verstanden hat
 
  • Modell nach Hans Aebli 
    • Handeln
    • Visualisieren
    • Symbolisieren
    • Automatisieren
  • Entwicklung des Zahlenverständnisses
    • nominal
    • ordinal
    • kardinal
    • relational
  • Vom richtigen Umgang mit dem Material
  • Wichtige Grundkonzepte für das mathematische Verständnis
  • Motivation, Lob und Unterstützung des Selbstbewusstseins
  • Glaubenssätze und Einstellungen zum Thema Mathematik
 
Mag. Sandra Spörk | push up your personality